Tabulator Grid und Live-Daten
Tabulator in dbXapp: Fachanwendungen mit lebendigen Daten
Leistungsfähige Tabellen, direkte Bearbeitung und der laufende Abgleich mit anderen Arbeitsplätzen werden in dbXapp zu einem wiederverwendbaren Baustein.
Tabulator als integrierte Grid-Oberfläche
dbxApp integriert Tabulator als leistungsfähige Oberfläche für strukturierte Daten. Sortieren, Filtern, Suchen, Bearbeiten, Spaltenanpassung, Pagination, Export und responsive Ansichten stehen dadurch in einem einheitlichen Grid zur Verfügung. Die Fachanwendung muss diese Funktionen nicht jedes Mal neu entwickeln.
Die Spalten können direkt aus den Data Definitions (DD) erzeugt werden. Feldnamen, Beschriftungen, Datentypen, Schutzregeln und Gruppierungen stammen aus der zentralen Metadatenbeschreibung. Das reduziert doppelten Code und sorgt dafür, dass Datenbank, Formulare, Reports und Grid dieselbe fachliche Definition verwenden.
Vom Modul bis zum fertigen Grid
Ein Modul liefert die fachlichen Daten und beschreibt die benötigte Grid-Konfiguration. dbxDB übernimmt den Datenzugriff, die DD liefert die Spaltenstruktur und core.js lädt nur die tatsächlich benötigte Grid-Bibliothek. Die Oberfläche wird deklarativ aktiviert; umfangreicher individueller JavaScript-Code ist für typische Listen- und Bearbeitungsansichten nicht erforderlich.
data-dbx="lib=grid|cols={cols}|read=...|save=...|sync=...|syncMode=delta|synctime=5"
Die Endpunkte für Lesen, Speichern, Löschen, Einfügen, Sortieren und Synchronisieren bleiben im jeweiligen Fachmodul. Damit folgt auch eine komplexe Grid-Anwendung dem normalen dbxApp-Prinzip: Das Modul kapselt die Fachlichkeit und gibt den benötigten Content zurück, während Kernel-Klassen und Client-Bibliotheken die wiederverwendbare Infrastruktur bereitstellen.
Live-Datenübertragung ohne vollständiges Neuladen
Für gemeinsam bearbeitete Daten kann das Grid regelmäßig nach Änderungen seit dem zuletzt bekannten Serverzeitpunkt fragen. Im Delta-Modus überträgt der Server nur neue oder geänderte Datensätze. Die betroffenen Zeilen und Zellen werden direkt in der vorhandenen Ansicht aktualisiert; Suchzustand, Spaltenbreiten, Scrollposition und aktuelle Seite bleiben erhalten.
Das Synchronisationsintervall ist je Fachanwendung einstellbar. Bei inaktiven oder nicht sichtbaren Browserfenstern reduziert dbxApp die Abfragefrequenz automatisch. Eine Statusanzeige informiert darüber, ob das Grid wartet, Daten lädt oder Änderungen übernommen hat. So entsteht eine nahezu unmittelbare gemeinsame Datenansicht, ohne bei jedem Zyklus die komplette Tabelle neu übertragen zu müssen.
Gleichzeitiges Arbeiten mit Konflikthinweis
Ändert ein anderer Benutzer einen Datensatz, erscheint die Änderung beim nächsten Synchronisationslauf auch an den übrigen Arbeitsplätzen. Felder, die lokal gerade nicht bearbeitet werden, können sofort aktualisiert werden. Trifft eine entfernte Änderung auf eine lokal noch nicht gespeicherte Bearbeitung desselben Feldes, überschreibt dbxApp diese Eingabe nicht unbemerkt: Die betroffene Zelle wird als Konflikt markiert und kann bewusst geprüft werden.
Damit verbindet das System schnelle Zusammenarbeit mit kontrollierter Datensicherheit. Datenbankregeln, Benutzerrechte und modulbezogene Prüfungen gelten weiterhin beim Lesen und Schreiben. Die Live-Ansicht ersetzt keine Zugriffskontrolle, sondern arbeitet auf derselben abgesicherten dbxDB- und Rechtebasis.
Fachanwendungen jeder Art schneller entwickeln
Das gezeigte Fahrzeug- und Dispositionsgrid ist nur ein Beispiel. Mit denselben Bausteinen lassen sich unter anderem Auftragsverwaltung, Lager und Inventar, Produktion, Service und Tickets, Kundenverwaltung, Prüfplanung, Personaldisposition, Qualitätsmanagement oder individuelle Branchenlösungen erstellen.
- dbxDB verbindet und abstrahiert die benötigten Datenbanken.
- DD und FD beschreiben Daten und Eingabefelder zentral.
- dbxForm erzeugt validierte Eingaben und Bearbeitungsdialoge.
- Tabulator und dbxReport liefern interaktive Arbeitslisten und ausgabefähige Reports.
- dbxProcess und Workflow ergänzen Statuswechsel, Aufgaben und automatisierte Abläufe.
- Benutzer- und Rechteverwaltung begrenzt den Zugriff bis auf Datenbereiche und einzelne Datensätze.
Weniger Sonderlösung, mehr wiederverwendbare Plattform
Neue Fachlichkeit entsteht im Modul und nicht durch Änderungen am Kernel. Bestehende Funktionen für Navigation, Templates, Formulare, Reports, Medien, Mehrsprachigkeit, Rechte, Datenzugriff und Performance-Messung können unmittelbar weiterverwendet werden. Das verkürzt Entwicklungszeiten, hält Anwendungen wartbar und sorgt trotz sehr unterschiedlicher Aufgaben für eine konsistente Bedienung.